| Für sentimentale Tanten |
und für meine Neffen Sean und Robin Der Bienenstich (2) „Wenn ich Metall anfass, dann kommt die Biene, sticht. Wie mich, so mein- en Bruder? Stark verström und hung- rig, schluckt der kaum befasste Rah- men, Pfosten, Mast und Goal ! “ Egal, das Bienenvolk, es spannt wo Energie abfliesst und Pau- se Löcher lässt. Es schiesst und nicht vergebens: „Zack“, den Stachel unt- er’s Aug, das schwillt. „Warum verschenkst du sie, die E- nergie und wem gehorcht die Bie- ne?“ Eisen schreit, wenn Schmied behaut sein aufgeglühtes Erz. Es glüht so giftig, wie der Stich – wo ist Zusammenhang, wo ist Erklär- ung? Falls überhaupt es eine gibt? Die Biene und das Eisen sind gewappnet, wie die Waffe, sticht die eine, auch als Waffe taugt das andre; holt nun endlich Was- ser, Eis herbei! Doppelt schmerzt herbeigehol- ter Sinn. Das Eisen fassen rächt sich, nimmt die Hülle – ruft die Bie- ne auf den Plan. Das Schmiedchen soll einmal verspüren, Menschen seid ihr nur, jetzt heult. Das war’s, s’war nur ne kleine, winz- ge Kinderfrage, aber Ant- wort? – weißt du kaum. |
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