| In der heil´gen Nacht |
Wenn die Tage dunkler werden, Und der Winter zieht ins Land, Wenn auf Bergen, Wäldern, Fluren Fest er legt die weiße Hand, Dann kommt auch die Zeit der Kerzen, Die mit ihrem milden Schein Unsre frierend Seelen wärmen, Schenken uns „Geborgensein“ In dem lauten Weltgetose, - In dem Kampf um Geld und Macht - Lassen uns ein Wunder sehen, Daß in dieser heil’gen Nacht Eine Rose wird erblühen, Unerschrocken, rein und weiß, - fürchtet nicht des Winters Kälte - Mitten zwischen Schnee und Eis. Und der Glocken festlich Klingen Künden es der ganzen Welt, Daß der Heiland ward geboren Unterm strahlend Sternenzelt. Brigitte Pulley-Grein 1 5. O k t. 1 9 9 8 |
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