Parkeinsamkeit

du williger gast
biegst mein geäst
das glänzt dir zu gefallen
schimmert zu dir hin in
blanker erwartung
enteisend seiner wollust
willenshaft.

neig und flechte dich
ins gestrüpp meiner
winteräste
unbeschnitten und zerzaust,
trenne sie durch.

der mond,
partikel-verschleiert in
saftigem orange
wacht über der stadt,
hier draussen
schimmert er sanft -
wie meine haut?

entdecke meiner
borkigen augen
blindflecke
schäl sie
gegen den
schwarzen
fluch.

mondgestillte –
schneehäutchen
blind wie
beim schuhkauf
nun blicken sie hinunter,
und glaubens nicht.

ankünftiger,
necke mich nicht.




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